Aussiedler pilgern nach Kevelaer

Seit Beginn der Pandemie hat es diese traditionsreiche Wallfahrt nicht mehr geben können. Erstmals gibt es zum Neustart der Wallfahrt 2022 auch keine vorbestellten Busse mehr. Dennoch rechnet die Aussiedlerseelsorge mit einigen Hundert Menschen, die an den Niederrhein zu Maria als ,,Trösterin der Betrübten" (cosolatrix afflictorum) kommen, wie es das Plakat zum 12. Juni in der Niederrhein-Stadt zeigt. Sie wollen hier ihre Freude wie ihre Sorgen mit zur Muttergottes nehmen. Die Menschen werden überwiegend mit Autos anreisen und auch Fahrgemeinschaften bilden. Die, die von Meinerzhagen oder Lüdenscheid im Südosten des Bistums oder Duisburg im Westen der Diözese anfahren, erwartet ein vielseitiges Programm.

Archivfoto 2019/Achim Pohl-Bistum Essen
Archivfoto 2019/Achim Pohl-Bistum Essen

Zwischen dem Gottesdienst und der Marienfeier finden sie auch Entspannung und genießen gegenseitige Begegnungen in der Fußgängerzone. Der Tag beginnt um 9.30 Uhr mit dem Kreuzweg, um 11.45 Uhr ist dann
Eucharistie in der Basilika am Kapellenplatz.  Nach Stunden bei hoffentlich trockenem Wetter endet der Sonntag in Kevelaer dann mit der Marienandacht um 16 Uhr, die der Weihbischof und Aussiedler-Seelsorger Pastor Gregor Myrda aus Kierspe begleiten und mit den Menschen feiern werden. Anmeldungen sind 2022 nicht nötig.