Leben mit Gott

Sakramente begleiten Menschen

Leben und Glauben gehört für Christen bei vielen Erfahrungen zusammen. Menschen suchen Nähe zueinander und auch zu Gott. Im Alltag und an besonderen Lebensstationen sind die Sakramente Zeichen für Rückenwind und Zuspruch durch Gott. An Festen wie Haltepunkten wird deutlich: Leben und auch Sterben soll getragen sein.

Taufe

Sie freuen sich über ihr Baby oder ihr Kleinkind. Junges Leben bestimmt Ihren Alltag. Als Mutter und/oder Vater wollen sie, dass Ihr Kind mit der Kirche ins Leben hineinwächst. Das Taufvorbereitungsgespräch mit einem Seelsorger begleitet Sie zur Taufe und ins Leben des Kindes. Die Taufe ist die gefeierte Zusage Gottes für Ihr Kind. In unserer Pfarrei ist Regina Wagemeyer ihre erste Ansprechpartnerin, die zu den Seelsorgern vermittelt. Ihr Kind und auch Sie sind bei uns willkommen.

Ihr Kontakt im Büro der Pfarrei: R. Wagemeyer, Telefon 0203/554281 oder für Neumühl via 0203/581323 (Büro Herz Jesu) oder für St. Barbara via 0173 268 999 2 (Abt Albert).


Erstkommunion

Erstkommunion ist für die allermeisten Kinder das erste große kirchliche Fest. Die katholischen Kinder der anstehenden Schuljahrgänge erhalten Post. Die Pfarrei freut sich auf Ihre Kinder und geht mit ihnen den Weg zum Fest. Kinder erleben in der Eucharistie die Gemeinschaft beim Mahl. Und Gemeinschaft mit Gott soll gefeiert werden.

Kontakt: Post-Anschreiben der Kommunion-Jahrgänge. Leiter und Leiterinnen der Vorbereitung sind Bernd Hullmann, (St. Hildegard, Gemeindereferent: 0203 500 280 14); P. Altfried Kutsch (St. Johann, Pastor: 0203 44 98 99 815); Barbara Finke (St. Barbara, martyria@rettet-st-barbara.de) sowie in Herz Jesu (das Gemeindebüro: 0203 581323).


Firmung

Mündig, stark und sensibel sein zählt in der Gesellschaft. Als selbstbewusste, nachdenkliche sowie auf euch und auf andere orientierte Jugendliche seid ihr in der Kirche angenommen, wie ihr seid. Abenteuer und Herausforderungen annehmen, das ist Alltag. Ebenso wichtig ist gegenseitige Nähe von Freundinnen und Freunden oder in der Familie. Durch die Firmung will Gott euch stärken. Wir bereiten gern auf das Sakrament vor. Dabei wirken Menschen aus St. Johann mit, die offen sind für Heranwachsende. Damit Gottes Geist euch erreichen kann, haben euer Lebensfühl sowie Gott und Geist in der Vorbereitung Platz. Die Firmvorbereitung vor dem Fest im November hat 2022 noch nicht begonnen.

Kontakt: Firm-Kandidatinnen und -Kandidaten werden in St. Johann im Vorfeld der Vorbereitung auf das Sakrament regelmäßig angeschrieben. Für das Jahr 2022 ist kein Firmtermin vorgesehen.


Heiraten und Trauung

Liebe hält zusammen, Partner und Eheleute. Wir laden Sie ein, Ihren Tag und Ihre Liebe auch mit der Kirche vorzubereiten und zu feiern. Gern begleiten Sie Menschen und Seelsorger vor dem Fest. Wir sprechen über Ihre Ideen oder Wünsche zum Festtag und wir besprechen mit Ihnen offene Fragen sowie den Gottesdienst. Unser Kontakt mit Paaren vor der Ehe will auch vermitteln, dass lebenslange Gemeinschaft gelingen kann und dass Gott in guten und in schweren Zeiten dabei ist.

Erster Kontakt: Regina Wagemeyer im Pfarrbüro, 0203 554281, sowie das Büro in Herz Jesu, 0203/581323 (für Neumühl).


Bußsakrament und Beichte

Buße geschieht im Alltag in vielfältigen Formen. Eine Entschuldigung ist das Eingeständnis, etwas falsch gemacht oder jemande(n) verletzt zu haben. Im Beichtgespräch und bei der Beichte geht es um Verzeihung und den Ausgleich, der von Gott Menschen zugesprochen wird, die ihr Handeln gegenüber Gott und den Menschen bereuen. Das Sakrament ist Zeichen und Tat der Versöhnung (Foto: M. Weinländer, pixabay). Gott vergibt. Das ermöglicht ein Leben ohne die bleibende Last von Fehlern. Die Buße ermöglicht dann ein offenes Umgehen von Menschen untereinander und mit Gott.

Bußzeiten sind für die Pfarrei St. Johann in der Pfarrkirche St. Johann konzentriert. Da zu festen Zeiten nicht immer ein Priester vor Ort ist, können Sie im Pfarrbüro (554281) nach Terminen fragen.


Krankensalbung und -kommunion

Schwerkranke haben die Krankensalbung zu ihrer Stärkung erhalten. Sie erhalten Zuspruch von einer Seelsorgerin oder einem Seelsorger. Dabei sind auch die Gabe der Kommunion und der Empfang des Bußsakramentes möglich. Bei der Salbung geht es um Stärkung, Trost und mehr. Für Kranke zählt, dass ihnen Menschen und ein Seelsorger nahe sind. Der Seelsorger oder die Seelsorgerin versteht, was kranke Menschen in schweren gesundheitlichen Herausforderungen bewegt. Es wird gesprochen, gesungen, gebetet und gesalbt. Es geht am Krankenbett oft auch um Begleitung auf dem Weg nach der akuten Krankheitsphase, die Leben verändert. Oder darum, was wird, wenn eine Heilung nicht mehr möglich wird. Für Bitten um die Krankensalbung sind in der Regel das Pfarrbüro (554281) und das in Neumühl (581323) zuständig.


Sterben - und Trauergespräche

Im Sterben ist die Kirche nah bei Menschen. Zuspruch zum Todkranken und Begegnungen mit lieben Menschen in der Zeit des Leidens sind wichtig, wenn andere mit den kranken Menschen mitfühlen. Wo Freunde, Freundinnen, Verwandte oder Seelsorgerinnen und Seelsorger da sind, erfahren Kranken gute Begleitung. Uber Leid und die Zukunft wird gesprochen, manchmal auch über den möglichen Tod. All das kann auf sehr unterschiedliche Weise am Krankenbett Thema sein. Wenn jemand stirbt, haben Begleiter schweigend oder anders teil an seinen Gefühlen, sie leisten Begleitung auf den Wegen zum Tod. Überlebende Angehörige will kirchlicher Beistand nicht vertrösten. Sie erfahren, dass wir glauben, dass Tote anders weiterleben. In Begegnungen mit Seelsorgenden können Trauernde solche Veränderungen erahnen, der Zuspruch soll Lebende wie Sterbende berühren.


Tod und Begräbnis

Der Tod zerreißt viele Verbindungen zu unseren Lieben. Vor einer Beerdigung sprechen wir viel über unsere Verstorbenen. Auch danach verbinden uns Lebenssituationen und Erinnerungen mit ihnen. Vor dem Abschied im Gottesdienst und am Grab denken wir gern an erfüllende Situationen, aber auch an Belastendes, das jetzt nicht mehr geklärt werden kann. Der Glaube und Lebensgefühle wissen darum, dass Verbindungen bleiben und das Leben des Verstorbenen nicht abrupt endet. Seelsorger sprechen über das Leben mit Gott und begleiten Trauernde und ihre Toten auf deren letztem Weg. Den Kontakt zu Seelsorger/-innen suchen Menschen meist über das Pfarrbüro. Vor Beerdigungen informieren Bestatter die Pfarrei St. Johann, sie fragen Termine für die Bestattung an.


Eintritt in die Kirche

Weil besondere Ereignisse bevorstehen oder sich in ihrem Leben etwas verändert hat, wünschen Menschen neu Begegnungen mit der Kirche. Sie suchen auch Kontakte in einer Gemeinschaft, für die Gott wichtig ist. Anlässe können die bevorstehende Taufe eines Kindes, eine kirchliche Hochzeit oder der Zuzug in eine neue Umgebung sein. Entscheidend sind sehr oft Kontakte mit Kirchenmitgliedern und Seelsorger/-innen. So sind die Seelsorger Pater Altfried, Pater Tobias, Pastor Rainer Streich und Pfarrer Abt Albert für Gespräche da und begleiten Entscheidungen oder Wege zum (Wieder)-Eintritt (Foto: Weidemann/Pfarrbriefservice).

Ansprechpartnerin ist ebenfalls Regina Wagemeyer im Pfarrbüro St. Johann unter der Telefonnummer 0203 / 55 42 81, oder Sie schreiben eine E-Mail an st.johann.duisburg-hamborn@bistum-essen.de.