Hamborner solidarisch mit Menschen im Krieg

Spontan luden viele Duisburger Kirchen zu Gebeten für die Menschen und die Ukraine ein.

So gab es im Duisburger Norden  am Karnevalssonntag Friedensgebete unter anderem in St. Joseph, Alt-Hamborn, in Herz Jesu, Neumühl, sowie in der selbstständigen Gemeinde St. Barbara, Röttgersbach (Fahrner Str. 60). In St. Johann  gedachten die Menschen in der Messe nach dem Abendgebet der  vom Krieg Betroffenen und beteten für sie  im Gottesdienst.

Der Neumühler Seelsorger und ,,Marathon-Pater" Tobias Breer rief anlässlich eines seiner Marathon-Läufe zu Spenden für Kinder in der Ukraine auf. Er startete und finishte am Rosenmontag für im Krieg betroffene Kinder in Opladen und wird Spenden zur ,,Nothilfe für die ukrainischen Kinder" weiterleiten.  Spendenkonto ist das des Projekts LebensWert, Stichwort Kinder/Ukraine; Bank im Bistum Essen (IBAN: DE34 3606 0295 00107 66036 ,BIC: GENODED1BBE).

Viele in der von Abt Albert kontaktierten Hamborner orthodoxen Gemeinde fürchten um die Unversehrtheit und das Wohl ihrer Angehörigen und Bekannten. In der Grußbotschaft an den orthodoxen Seelsorger Maksim schrieb der Abt: ,,Wir beten für Sie alle, die Sie hier bei uns und mit uns leben und für Ihre Angehörigen in der Ukraine und in Russland und überall. Gott behüte Sie Alle und schenke Ihnen den Frieden." Gebete und Proteste werden weitergehen. Entscheidend ist dazu jede Art persönlicher Solidarität, die Menschen durch Hilfstransporte, finanzielle Mittel zur Linderung der Not erhalten oder durch die Bereitschaft, die Unterbringung Geflohener von Duisburg aus zu unterstützen. Die Stadt bietet dazu Möglichkeiten, sie koordiniert Angebote unter den Mail-Adressen 

wohnraumangebot@stadt-duisburg.de und auch ukrainehilfe@stadt-duisburg.de. Die Duisburger Pfarrei St. Matthias hat für Friedensgebete  mit Vorlagen aus der orthodoxen Kirche, aus Taizé und aus anderen Quellen zusammengestellt. Sie sind hier als Download abrufbar. 


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Friedensgebete - Angebote St. Matthias, DU - aus der Orthodoxie, Taizé u. mehr
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Entscheidend für viele Leidende und alle Menschen. Gibt es Chancen, Krieg zu beenden? Foto: Pfarrbriefservice/ P. Weidemann
Entscheidend für viele Leidende und alle Menschen. Gibt es Chancen, Krieg zu beenden? Foto: Pfarrbriefservice/ P. Weidemann